Home > Blog > Archiv nach Kategorie: Fashion

Tücher – St. Anderswo – ein Accessoire, das nicht mehr wegzudenken ist

August 25, 2010 10:14 Uhr von VIVE LA DAME

Mal ehrlich – wie viele Tücher habt ihr so im Schrank, in der Schublade, an der Garderobe, in der Tasche? Ich trau mich kaum noch ohne Tuch aus dem Haus. Nicht nur, dass ich damit immer auf der sicheren Seite bin, wenn es frisch wird oder ich in den Zug komme, sondern auch, weil es ein unheimlich schickes Accessoire ist. Jedes Outfit lässt sich damit aufpeppen. Man kann entweder total lässig, edel, mädchenhaft oder ein bisschen wild daher kommen – je nachdem welches Tuch man sich gekonnt um den Hals geworfen hat. Nicht, dass meine Schal- und Tuch-Schublade nicht ohnehin schon überquellen würde und ganz sicher kein wirklicher Bedarf mehr besteht, ABER diese genial schönen Tücher schön „St. Anderswo“ musste ich einfach auch noch haben. Bei Tüchern werde ich generell schwach – die sind so praktisch, irgendwie klein und immer nutzbar. Da kommt es nicht darauf an, dass man gerade 5 Pfund zu viel auf den Rippen hat oder sich im neuen Lieblingskleid nicht mehr wohl fühlt – nein, Tücher sind immer tragbar, immer dankbar – immer das i-Tüpfelchen.

Ebenso wie Ohrringe kann man sie toll kombinieren, von kleinen Unperfektheiten ablenken und einfach einen Knüller in Sachen modisches Auftreten landen.

Kommt es mir eigentlich nur so vor oder waren Tücher noch nie so IN wie zurzeit? Selbst im Hochsommer hatte ich teilweise das Gefühl, ohne Tuch geht gar nichts – sozusagen: Nicht ohne mein Tuch.

Ich finds gut – ich war schon immer ein Fan – daher auch die unglaubliche Sammlung an viereckigen, länglichen, runden, kunterbunten Stoffwaren. Aber „St. Anderswo“ hat es wieder einmal geschafft, mich zu ködern: mit süßen Bommeln, kultigen Zopfmustern, Spitzeneinsätzen und unzähligen Möglichkeiten des stilvollen Tragens dieser Kreation
en. Ich sag nur: rot und Punkte – meine!

Alles aus Berlin, handgefertigt im Atelier in Neukölln – Juliane – also Frau „St. Anderswo“ legt Wert auf hochwertige Materialien und nur kleine Serien – also alles ganz exklusiv. Und da sie auch noch eine diplomierte Bekleid
ungsgestalterin ist, denkt sie sich nicht nur sehr praktische, sondern auch bezaubernde Accessoires mit viel Liebe und oberster Sorgfalt geschneidert aus – kann ich bestätigen!

Wenn „sein oder Nichtsein hier die Frage ist“, dann ist es keine Frage, ob Tuch oder nicht – Tuch ist diesen Herbst ein MUSS und im Winter PFLICHT!

Gunda


Schuhbeutel: gerade IN oder einfach nur von GESTERN?

August 13, 2010 07:56 Uhr von VIVE LA DAME

Bei uns fing ja alles mit dem Tango tanzen an. Diese herrlichen Schuhe – der Traum einer jeden Frau – in Rot, in Schwarz mit Gold oder Rosa mit Blümchen… Leider gab es für all die tollen Modelle nur einheitlich triste schwarze Beutel – ohne Glanz und Glorie. Auch Plastiktüten waren keine Alternative. Eine Lösung musste her, wie wir unsere Schuhe adäquat transportieren konnten: schicke Schuhbeutel in allen Farben, in traumhaften Mustern – und das Beste, man konnte sie alle unterscheiden, ohne hinein zu schauen! Nun wusste ich genau, dass die Schwarzen im grünen Tangoschuhbeutel verschwunden waren und die Goldenen im Schwarz-Silbernen Seidensäckchen weilen. Herrlich war das. Wunderschön anzuschauen.

Leider klappte das mit dem Tango und mir ja nicht so gut – aber die Schuhbeutel waren so klasse, dass schnell alternative Verwendungen her mussten. Natürlich fanden sie sich spielend leicht: Unterwäsche, Socken, Geschenke, Tücher, Babyspielsachen – einfach alles fand Platz darin. Mein System ist inzwischen perfektioniert: die Bikinis im türkisen Beutelchen, die Unterwäsche im Rosafarbenen während meine liebsten Stilettos noch immer mit dem schwarz-goldenen Tangoschuhbeutel um den Preis der Schönheit kämpfen.

Meine Oma transportiert stets ihre Hausschuhe in einem roten Schuhbeutel, wenn sie uns besucht. Bei meiner Freundin finden sich die Bastelsachen wunderbar aufgehoben – naja, und Socken, Unterwäsche und Accessoires verstauen wohl auf Reisen inzwischen alle darin, die unsere Seidenbeutel entdeckt haben.

Egal wofür, eine Augenweide sind sie – ob nun daheim ganz allein für mich oder zum Wegzeigen auf dem Tangoevent – der Schuhbeutel ist ein Klassiker.

Hoffentlich kommt er nie aus der Mode. Zum Glück haben wir Dank Tango immer noch einen ganz besonderen Anlass und besonders wertvolle Schuhe, die so einen Tangoschuhbeutel unbedingt erforderlich machen – oder doch zumindest dem Ganzen das Sahnehäubchen aufsetzen.

Ich würde den Schuhbeutel schwer vermissen! Vielleicht nur eine „Berufskrankheit“ – aber vielleicht auch, weil er wirklich toll ist!

Gunda

Und HIER geht’s zu unseren SCHUHBEUTELN im Shop:


Kleider machen Leute: unsere Sommerkleider von LA BOND

Juni 30, 2010 23:44 Uhr von VIVE LA DAME

Ein ganzer Schrank voll Nichts-zum-Anziehen! Das war so ungefähr das allmorgendliche Trauerspiel, wenn ich überlegte, wie ich in den Tag starte. Doch jetzt, als es endlich warm wurde, hatte meine Not ein jähes Ende gefunden: SOMMERKLEIDER! Herrlich, jetzt musste ich mich nur noch entscheiden, ob es schwarz-weiß-gepunktet, türkis, grau, bunt oder pink werden sollte.

Ich liebe den Sommer, denn man kann Kleider ausführen, ohne an den Beinen zu frieren. Und das Beste an Kleidern wiederum ist, dass man keine schwierigen Kombinationsentscheidungen treffen muss. So etwas wie: “Passt dieses tiefausgeschnittene Top in Altrosa zu dem eher konservativen Rock in Bordeaux – oder beißt sich das?” Mit einem Kleid ist man jedenfalls immer stimmig angezogen – und obendrein ist es sexy, leicht, beschwingt und wunderbar luftig bei der Hitze.

Nun weiß auch ich, dass nicht Kleid gleich Kleid ist. Aber sicher ist: die Kleider von LA BOND sind nicht nur eine Augenweide, sondern auch praktisch, bequem zu tragen und sowohl im Alltag als auch zu besonderen Anlässen zu tragen. Eine runde Sache ist das!

LA BOND ist das kleine Label von Larissa aus Berlin, die ursprünglich aus der Ukraine kommt, aber seit langer Zeit bereits hier lebt und vor 3 Jahren endlich ihr eigenes Geschäft und Label gegründet hat. Zum Glück! Ohne ihre tollen Kreationen, die allesamt ausgeklügelt und tragbar zugleich sind, nie langweilig, stets ein bisschen besonders und doch nicht zu viel, so dass man sich unwohl fühlen würde – jedenfalls ohne sie wäre meine morgendliche Not wieder groß. Sie näht in ihrem Atelier wie ein Weltmeister – und hätte ich es nicht selbst gesehen, ich würde nicht glauben, dass man all die tollen Sachen mit der Hand nähen kann. Aber genau das tut sie.

Erst denkt sie sich die Designs und Schnitte aus, verbessert dann so lange, bis es perfekt ist – tja, und dann entstehen diese kleinen Fashionwunder. Und da sie stets nur eine sehr kleine Menge Stoff von einer Sorte kauft, sind alle ihrer Sachen limitiert – sehr limitiert. Wir reden hier nicht einmal von 100 Stück -oft sind es nur 20 Teile. Wenn man also endlich in den Besitz eines ihrer Stücke gelangt ist, dann hat man wirklich etwas ganz Besonderes erstanden und muss es mit Stolz und Liebe tragen.

Soll ich verraten, wie schwach ich schon geworden bin – und da haben wir diese Perle erst vor knapp 2 Monaten entdeckt – bereits 5 Teile nenne ich mein eigen – ein Ende dieser bedingungslosen Liebe ist nicht abzusehen…

Tja, auch heute noch ist es aktueller denn je: KLEIDER MACHEN LEUTE!

Gunda